Das Rätsel um “Free Wi-Fi”

Nach Erfahrungen in Frankreich und Österreich beschäftigt mich eine grundlegende Frage: Wieso glauben deutsche Hotels, dass ein Wi-Fi-Zugang mit Akustikkoppler-Geschwindigkeit für ca. 7 € pro Stunde einen Service darstellt?

Ich weiss, provokante Frage, aber im genannten Ausland ist ein kostenloser Wi-Fi-Zugang im Hotel, unabhängig von der Grösse und Preisklasse, selbstverständlich. Der Direktor eines kleineren Hotels in Paris hat mich gefragt ob ich ihn beleidigen wolle, als ich mich nach dem Preis für einen Wi-Fi-Zugang im Zimmer erkundigte. Als ich ihm die Situation in Deutschland erklärte, war er sichtlich amüsiert. Dann meinte er: “Die Gäste sollen also dafür bezahlen, wenn sie ihre E-Mails in einem Hotel lesen möchten? Das wäre hier nicht möglich, zumindest nicht, wenn das Hotel in einem Jahr noch existieren soll.”

Fragen über Fragen. Falls mir jemand eine Antwort darauf geben kann, bitte in die Kommentare schreiben, danke.

Neue Kategorie: “Traveling Thoughts”

Nein, das Wortspiel konnte ich mir nicht verkneifen, ist schliesslich auch mein Blog, oder? In der Kategorie werde ich das ablegen, was mir bei meinen Reisen so aufgefallen ist. Da ich seit fast einem Jahr beruflich häufiger unterwegs bin, hat sich in meinem Moleskine so einiges angesammelt. Der Wortjongleur in mir möchte das nun auch veröffentlicht sehen, und ich widerspreche ihm nur äusserst ungern. 😉

Wer jetzt allerdings ausschliesslich Tips für die so genannten Business-Travelers erwartet, dem/der sei gesagt, dass mein Ansatz unterwegs zu sein nicht wirklich konventionell ist, und ich es verabscheue mit der sprichwörtlichen “hängenden Zunge” zu einem Termin zu erscheinen. Das lässt sich zwar nicht immer vermeiden, aber ich arbeite dran.

ÖBB Railjet

Ich war letzte Woche beruflich in Wien und bin zum ersten Mal mit dem Railjet gefahren. Sehr bequem und sehr beeindruckend. Praktisch sind auch die Monitore an der Gangdecke, die neben dem nächsten Ziel auch eine Anzeige der aktuellen Position bieten. Man fühlt sich wirklich wie im Flugzeug, nur startet man aus der Stadtmitte und erspart sich die Anreise zum Flughafen.

Ein Vergleich mit dem deutschen ICE bietet sich für einen “Vielreisenden” wie mich natürlich an. Kurz gesagt, der Railjet ist der ICE 2.0. Ich hatte, subjektiv, etwas mehr Platz, die Sitze waren irgendwie bequemer, einfach angenehm.

Infos gibt es auf der Website (Vorsicht, reines Flash, also nichts für iOS-Benutzer(innen)).