Was sind “Byte-Range Requests”?

Diejenigen die mich kennen wissen, dass ich sehr viel in Richtung iTunes U unterwegs bin (eine Erklärung für die Posting-Frequenz? 😉 ), daher hier eine Information für alle iTunes (U)-Podcaster(innen): So wie es aussieht erwartet iTunes (U) jetzt anscheinend, dass der Server – der die Podcasts ausliefert – so genannten “Byte-Range Requests” unterstützt.

Was sind Byte-Range Requests? Mit dieser Bezeichnung ist gemeint, dass der Server in der Lage sein muss Anfragen wie “Gib mir bitte Byte 0 – 10000 von der Datei” mit der Auslieferung von Byte 0 – 10000 zu beantworten. Der Hintergrund hierfür liegt auf der Hand: Wenn man eine Datei über ein iPhone/iPad (oder T-Online 😉 ) ansieht – ohne sie herunterzuladen – dann ist es wenig zielführend die besagte Datei für diese Aktion vollständig auf das Gerät zu holen. Bei diesen so genannten Previews (oder Streams) muss der Server also in der Lage sein die Datei in “Häppchen” auszuliefern.

Just for info. Happy Podcasting. 😉

Wie Pixar “Collaboration” sieht

Ein sehr interessanter Vortrag über ein überstrapaziertes Wort: Collaboration. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

Das Ende der “Brüllwerbung”?

Zumindest in den USA sieht es so aus. Zur Erklärung: Brüllwerbung bezeichnet die Tatsache, dass die Werbung um den (gefühlten) Faktor 3000% lauter ist, als die Sendung die man gerade ansieht. (Bei manchen ÖR-Sender die Ankündigungen zwischen den Sendungen.)

Nachdem die Sender in den USA anscheinend schon seit über 50 Jahren damit beschäftigt sind einem am späteren Abend die Laune zu vermiesen, hat Senator Sheldon Whitehouse einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht der die FCC ermächtigen soll, den Entwurf binnen Jahresfrist als Regelwerk anzunehmen und im Jahr darauf auch durchzusetzen.

Böse Zungen behaupten allerdings, dass der Entwurf zu schön mit den anstehenden Wahlen in den USA zusammenfällt. 😉

IMHO: Sind sich die Werbetreibenden eigentlich bewusst, dass die Brüllwerbung nur eins bewirkt? Wenn ich die beworbenen Produkte sehe, dann fällt mir eigentlich nur sofort wieder die unangenehme Erfahrung ein, die ich mit dem Abbild des Produkts verbinde. Aber wer potentielle Kunden verjagen will…

Der Beitrag ist unter Senate votes to turn down volume on TV commercials zu finden.

Bürokratie mal anders: Bundesrat Hans-Rudolf Merz

Bundesrat Hans-Rudolf Merz scheint über die Formulierungen in einem Text so amüsiert zu sein, dass er nicht mehr an sich halten kann, sehr sympatisch.

IMHO: “Nur für Kurze Zeit” ???

Seit einiger Zeit grassiert die Nur für kurze Zeit-itis in der Werbung. Es werden alle möglichen (und unmöglichen) Artikel feilgeboten, aber “Nur für kurze Zeit”. Was wollen uns die Werbetreibenden nun damit sagen?

  1. Uns fällt nichts mehr ein, deswegen stehen wir nicht so stark hinter dem Produkt, dass wir es länger ins Angebot nehmen würden?
  2. Wir wissen, dass die neue Geschmacksrichtung besser ist als alles was wir haben, daher wollen wir unsere eigentliche Produktlinie nicht kannibalisieren?
  3. Lauf gefälligst sofort los und gib uns dein Geld?
  4. Eine neumodische Variante von “RUF MICH AN! (Peitschenknall)™”?

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, eine Kombination von allen angesprochenen Deutungsmöglichkeiten. Vermutlich möchte man sich einfach nicht festlegen. (Da fällt mir doch das “bis zu” meines DSL-Anbieters ein.) Ausserdem dürfte der Punkt 2. sehr stark ins Gewicht fallen. Sollte sich herausstellen, dass die neue Geschmacksrichtung zu sehr die Zustimmung der Konsumenten(innen) treffen sollte, sich also die eingeführten Produktlinien einfach nicht mehr so gut verkaufen, dann kann man das Produkt schnell wieder vom Markt nehmen; es war ja nur “Für kurze Zeit”.

Es stellt sich nun aber die Frage, was ist aus der herkömmlichen Methode einfach ausgesuchte geographische Regionen als Testmärkte zu nutzen geworden? Findet das nicht mehr statt? Teurer als die neuen Versuchsballons kann die “alte” Methode eigentlich nicht sein.

Ich vermute jetzt einfach mal (daher der IMHO-Zusatz im Titel): Es geht darum zu zeigen, dass man immer noch “hip” ist, “das Ohr am Puls der Zeit hat”, oder man einfach ausprobieren will, ob sich das angepriesene Produkt in diesem neumodischen Twitter-Dingens niederschlägt. Neudeutsch etwa Consumeroriented-Social-Media-aware-Aural-and-Visual-Spamming. Oder es geht darum zu signalisieren, “Wir sind auch noch da”. Es heisst ja nicht umsonst invent or vanish, oder, in akademischen Kreisen, publish or perish.

Ich warte normalerweise ab, ob sich ernsthafte Verkaufsabsichten hinter den vollmundigen Versprechungen verbergen. Auf diese Weise erspare ich mir die Enttäuschung ein Produkt – welches mir ans Herz, respektive an die Geschmacksknospen, gewachsen ist – plötzlich nicht mehr im Regal vorzufinden. Ich harre also der Werbeaussage “Wir haben uns Gedanken gemacht, das Ganze durchkalkuliert, und Sie können den Artikel auch auf längere Sicht gesehen kaufen”. :mrgreen:

Lesetip für den Freitag: Wie behandele ich Freelancer

Ich bin gerade über den Beitrag Six Ways to Get More Juice from Your Freelancer in meinem RSS-Reader gestolpert. Sehr interessant und lesenswert.

Google Mail mit Social-Networking?

Wie ich gerade bei Dave Winer im Post Must-have features for Twitter-killing gelesen habe, scheint Google seinen Gmail-Dienst etwas aufbohren zu wollen. (Den Beitrag bei NYT sollte man lesen bevor er hinter einer Paywall verschwindet.)

Was Daves Wünsche betrifft, kann ich einigen nur zustimmen. Gespalten bin ich bei der Begrenzung auf 140 Zeichen. Meinem Bauchgefühl zufolge würde eine grössere Anzahl erlaubter Zeichen dazu führen, dass die Benutzer(innen) die Listen der Leute denen sie folgen ausdünnen. IMHO, of course.

IMHO: Kopfschütteln am Montagmorgen

Da hätte ich mich doch fast an meinem ersten Espresso des Tages verschluckt: In einer der üblichen Google ist pöse™-Meldungen bei heise wird beschrieben, dass Google aktuell auch bei nicht angemeldeten Benutzern(innen) das Suchverhalten mittels Cookies bei den Suchergebnissen berücksichtigt. Soll heissen, dass bei der Darstellung der Suchergebnisse die User-Präferenzen aus den Klicks der letzten Suchen berücksichtigt werden. Soweit, so praktisch.

Unter dem üblichen Google-Bashing in den Kommentaren fragt jemand nach einem Add-On, mit welchem sich verhindern lässt, dass bei Suchanfragen nach Produkten immer Preisssuchmaschinen in den ersten Ergebnissen sind. Es mag an meiner Koffeinunterversorgung liegen, aber: RTFA! [Zweiter Espresso] Google kann es anscheinend niemandem recht machen, ich bewundere die Hartnäckigkeit der Firma.

Soviel zu meinem Whiskey-Tango-Foxtrott-Moment™ von heute. 😉

Ist “Free” die Zukunft?

Wenn es nach Chris Anderson geht, dann ja. Allerdings nicht aus altruistischen Gründen, sondern weil sich das Business von Firma zu Firma oder Person zu Person zu einer Dreieckskonstellation hin verlagert hat. Klingt seltsam? Dann sollte man sich den Beitrag mit dem Titel Free! Why $0.00 Is the Future of Business auf jeden Fall in Ruhe zu Gemüte führen.
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Ist der iPod Touch ein Problem für die Spieleindustrie?

Wenn man Keith Boesky glauben möchte, und seinen Post Apple’s Attempt to Reinvent the Game Business: Selling the Razors Edition liest, dann scheint Apple mit dem iPod Touch den Untergang der Spieleindustrie einzuläuten. (Ich weiss, dass der Post ziemlich lang ist, aber sehr lesenswert.)

Ich bin allerdings nicht ganz seiner Meinung.
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