Das Ende der “Brüllwerbung”?

Zumindest in den USA sieht es so aus. Zur Erklärung: Brüllwerbung bezeichnet die Tatsache, dass die Werbung um den (gefühlten) Faktor 3000% lauter ist, als die Sendung die man gerade ansieht. (Bei manchen ÖR-Sender die Ankündigungen zwischen den Sendungen.)

Nachdem die Sender in den USA anscheinend schon seit über 50 Jahren damit beschäftigt sind einem am späteren Abend die Laune zu vermiesen, hat Senator Sheldon Whitehouse einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht der die FCC ermächtigen soll, den Entwurf binnen Jahresfrist als Regelwerk anzunehmen und im Jahr darauf auch durchzusetzen.

Böse Zungen behaupten allerdings, dass der Entwurf zu schön mit den anstehenden Wahlen in den USA zusammenfällt. 😉

IMHO: Sind sich die Werbetreibenden eigentlich bewusst, dass die Brüllwerbung nur eins bewirkt? Wenn ich die beworbenen Produkte sehe, dann fällt mir eigentlich nur sofort wieder die unangenehme Erfahrung ein, die ich mit dem Abbild des Produkts verbinde. Aber wer potentielle Kunden verjagen will…

Der Beitrag ist unter Senate votes to turn down volume on TV commercials zu finden.

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